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Ansmann - Hogzilla

Es gibt mal wieder neues aus der Männerspielzeug-Ecke (kommt in letzter Zeit häufiger vor *g*).

Da ich eigentlich schon von Anfang an immer so ein kleines schnelles und lautes Spielzeug selber zusammen bauen wollte, kam ich um ein aktuelles Angebot beim Conrad nicht rum. Die Rede ist vom Ansmann Hogzilla Monstertruck im 1:8 Format, den ich heute in Empfang nehmen durfte :)

Ansmann - Hogzilla


Das Kit (Bausatz) kommt komplett mit allen Teilen des Chassis. Nicht mitgeleifert werden die Servos, der Motor und die RC Anlage. Beim ersten hinkucken schon mal ne Menge Einzelteile. Dies sind allerdings alle fein säuberlich eingetütet, so das (hoffentlich) größere Suchaktionen ausbleiben werden.

Ansmann - Hogzilla


Der erste Blick in die Bedienungs / Bauanleitung macht einen übersichtlichen Eindruck und vermittelt unweigerlich die Zuversicht, dass man, wenn man nicht gerade zwei linke und eingegipste Hände hat, das Kind schon schaukeln wird ;)


Ansmann - HogzillaDer Preisklasse (Das Kit hat im aktuellen Angebot gerade mal 99€ gekostet) entsprechend, handelt es sich hierbei natürlich um ein absolutes Einsteigermodell. Dem entsprechend rechne ich bereits die ersten Problemchen und Defekten am Modell. Ich hoffe, dass mir potentielle Schwachstellen schon beim Aufbau auffallen werden. Diese gilt es dann natürlich gleich auszubessern (habe ja schließlich den ganzen Winter Zeit). Abgesehen davon, dürfen die Flitzer ruhig ab und an mal kaputt gehen. Zimperlich ran genommen werden sie ja schließlich auch nicht :roll:

Ansmann - Hogzilla


Alles in Allem freu ich mich auf´s Zusammenbauen und auf die erste Fahrt mit dem kleinen Monster. Ich berichte wieder wenn der Bauprozess etwas fortgeschritten ist. So wie ich mich kenne, kann ichs eh nicht lassen und setz mich dieses Wochenende direkt drann ;)


Zum Schluss noch ein paar Fakten zum Hogzilla

  • 3 mm Alu-Chassis
  • Maßstab: 1:8
  • Gewicht: 4100 g
  • Antrieb: 4WD mit Kardanwelle
  • Radstand: 360 mm
  • Bodenfreiheit: 45 mm
  • Abmessungen: (L x B x H) 530 x 410 x 365 mm
  • Einstellbarer Sturz / Spur / Nachlauf
  • Permanenter Kardanantrieb
  • Gehärtete Antriebswellen
  • Chassisversteifung hinten
  • Stahlhauptzahnrad
  • Belüftete und einstellbare Scheibenbremsen
  • C Hubs und Alu-Lenkhebel
  • Alu-Querlenkerhalter
  • 1:5 Alu-Öldruckstoßdämpfer
  • Lackierte und dekorierte Karosserie.

So far, schönes Wochenende !

img_0907_thmbVor geraumer Zeit habe ich mir mal wieder ein kleines Männerspielzeug gegönnt. Getreu dem Motto: Hauptsache laut und schnell :) Die Rede ist von einem Modell Auto (Buggy) im Maßstab 1:8 mit verbrenner Motor. Der Kyosho Inferno MP7.5 Sports 3. Das kleine Biest schafft es bis zu einer Spitzengeschwindigkeit von 70 km/h. Ich habe mich für die RTR Version (RTR = Ready to run) entschieden, da sich meine Erfahrungen im Modellsport bisher doch sehr in Grenzen hielten.


img_0861_thmbDie ersten Probleme ließen jedoch nicht lange auf sich warten. Den Vergaser in Hinsicht auf Treibstoff / Luftgemisch und die Leerlaufdrehzahl richtig einzustellen bedarf schon einiges an Fingerspitzengefühl. Für die Einlauffase gilt ohnehin: Das Gemisch eher zu Fett (Mehr Treibstoff, weniger Luft) einzustellen als zu Mager. Damit ist gewährleistet, dass der neue Motor ausreichend Schmierung erhält. Dies ist wichtig, da der Abrieb im Inneren des Motors am Anfang noch relativ hoch ist. Da diese Motoren nicht etwa über einen gesonderten Öltank verfügen (dafür wäre auch überhaupt kein Platz) erfolgt die Schmierung mit Hilfe des Treibstoffs.


nitro_treibstoff

Der Treibstoff für diese Modellsport Motoren besteht zu einem gewissen Prozentsatz aus Nitro (15%,25% und 30% sind die gängisten Varianten), diversen Ölen, Duftstoffen und noch so manch anderen chemischen Substanzen.  Je höher der Nitroanteil, desto mehr Leistung bei der Verbrennung. Jedoch wie immer auch mehr Abnutzung und dadurch eventuell kürzere Lebenserwartung des Motors.


img_0865_thmbGerade die Einlaufphase hinter mich gebracht, machte der Lenkservo des Kyosho schlapp. Nach genauerem hinsehen musste ich feststellen, dass dieser nur über ein Kunststoffgetriebe verfügte, welches es wohl bei einem heftigeren Schlag auf die Lenkung ins Nirvana befördert hat. Abhilfe schaffte hier ein neuer Servo mit Metallgetriebe aus dem Hause Graupner. Das Werksseitig aus Kunststfoff bestehende Hauptzahnrad der Antriebsmechanik musste ich kurz darauf auch gegen eines aus Metall austauschen.


img_0871_thmbEin paar weitere kleine Modifikationen wie Straßenreifen und etwas festere Öle in den Antriebsdifferenzialen rundeten die Sache für mich ab und ich bin mittlerweile sehr zufrieden mit dem kleinen Flitzer. Alles in allem ein gutes Auto mit kleinen Schwächen. Bei einem Preis von 300 € jedoch akzeptabel. Die Anschaffungskosten relativierten sich jeodch auch schnell wieder mit den oben genannten Ausbesserungen. Weitere  Bilder des Buggys findet Ihr in meiner Galerie.