Männerspielzeug – Kyosho Inferno

img_0907_thmbVor geraumer Zeit habe ich mir mal wieder ein kleines Männerspielzeug gegönnt. Getreu dem Motto: Hauptsache laut und schnell :) Die Rede ist von einem Modell Auto (Buggy) im Maßstab 1:8 mit verbrenner Motor. Der Kyosho Inferno MP7.5 Sports 3. Das kleine Biest schafft es bis zu einer Spitzengeschwindigkeit von 70 km/h. Ich habe mich für die RTR Version (RTR = Ready to run) entschieden, da sich meine Erfahrungen im Modellsport bisher doch sehr in Grenzen hielten.

 

img_0861_thmbDie ersten Probleme ließen jedoch nicht lange auf sich warten. Den Vergaser in Hinsicht auf Treibstoff / Luftgemisch und die Leerlaufdrehzahl richtig einzustellen bedarf schon einiges an Fingerspitzengefühl. Für die Einlauffase gilt ohnehin: Das Gemisch eher zu Fett (Mehr Treibstoff, weniger Luft) einzustellen als zu Mager. Damit ist gewährleistet, dass der neue Motor ausreichend Schmierung erhält. Dies ist wichtig, da der Abrieb im Inneren des Motors am Anfang noch relativ hoch ist. Da diese Motoren nicht etwa über einen gesonderten Öltank verfügen (dafür wäre auch überhaupt kein Platz) erfolgt die Schmierung mit Hilfe des Treibstoffs.

 

nitro_treibstoff

Der Treibstoff für diese Modellsport Motoren besteht zu einem gewissen Prozentsatz aus Nitro (15%,25% und 30% sind die gängisten Varianten), diversen Ölen, Duftstoffen und noch so manch anderen chemischen Substanzen.  Je höher der Nitroanteil, desto mehr Leistung bei der Verbrennung. Jedoch wie immer auch mehr Abnutzung und dadurch eventuell kürzere Lebenserwartung des Motors.

 

img_0865_thmbGerade die Einlaufphase hinter mich gebracht, machte der Lenkservo des Kyosho schlapp. Nach genauerem hinsehen musste ich feststellen, dass dieser nur über ein Kunststoffgetriebe verfügte, welches es wohl bei einem heftigeren Schlag auf die Lenkung ins Nirvana befördert hat. Abhilfe schaffte hier ein neuer Servo mit Metallgetriebe aus dem Hause Graupner. Das Werksseitig aus Kunststfoff bestehende Hauptzahnrad der Antriebsmechanik musste ich kurz darauf auch gegen eines aus Metall austauschen.

 

img_0871_thmbEin paar weitere kleine Modifikationen wie Straßenreifen und etwas festere Öle in den Antriebsdifferenzialen rundeten die Sache für mich ab und ich bin mittlerweile sehr zufrieden mit dem kleinen Flitzer. Alles in allem ein gutes Auto mit kleinen Schwächen. Bei einem Preis von 300 € jedoch akzeptabel. Die Anschaffungskosten relativierten sich jeodch auch schnell wieder mit den oben genannten Ausbesserungen. Weitere  Bilder des Buggys findet Ihr in meiner Galerie.

 

 

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