Archiv für die Kategorie „Motor“
Jaja, der Frühling. Kaum erreichen die ersten Sonnenstrahlen den blassen Pelz fangen die müden Schrauberfinger wieder an zu jucken. Nur gut, dass sich mein Seelenverwandter erst kürzlich einen Fahrbaren Untersatz rausgelassen hat: 3er BMW E46 aus gut bürgerlicher bayrischer Hand. Und wie es sich für den gemeinen bayrischen Bürger gehört, befindet sich alles an dem Wagen in original BMW Werkszustand. So auch das “Soundsystem”. Wobei das Soundsystem zu nennen an schierer Blasphemie grenzt.
Ganz klarer Fall. Der Mann braucht LaLa im Auto !
Die Erfahrung hat gezeigt, dass es sich durchaus anbietet mit einem vernünftigen Frontsystem anzufangen. Die Wahl fiel nach den üblichen Recherchen auf das 2 Wege System: Audiosystem HX 165 SQ aus der X-ION Line. Also hin zum nächsten Audiosystem Store (In unserem Fall: Gladen Audiosystem in Waldorfhäslach. Der Laden sowie das Personal sind übrigens sehr zu empfehlen)
Mit dem System, den üblichen paar Kabel, Adapterringen und Dämmmaterial im Gepäck gings dann ab in die Garage.
Los gehts, Türverkleidung ab, der an der Tür montierten Sprengladung des Seitenairbags den nötigen Respekt schulden und raus mit den Originallautsprechern.
Getreu dem Motto “Und schon Schiller sprach: Durch diese kalte Hose wird er kommen”, die neuen Lautsprecherkabel durch die Tülle und den BMW Stecker in den Innenraum verlegt.
Und schon ging es an die Dämmung der Türe. Da ich sowohl mit den Dämmeigenschaften als auch der Handhabung von Alubutyl bisher sehr gute Erfahrungen gemacht habe, haben wir auch die Türen des BMWs damit komplett abgedämmt.
Nun wurden die Adapterringe montiert, Mit Karosseriemasse abgedichtet und mit Alubutyl verstärkt.
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Zum krönenden Abschluss die neuen Lautsprecher inklusive Hochtöner verdrahtet, mit den neuen Adapterringen verschraubt und nochmal mit Alubutyl verstärkt.
Alles in Allem: Knapp 8 Stunden Arbeit und vier zufriedene Schrauberhände ! Da wir halbe Sachen aber so gar nicht mögen, war das natürlich erst der Anfang. Als nächstes nehmen wir den Einbau des Amps + Powercap in Angriff. Mehr dazu dann im zweiten Teil.
Die restlichen Bilder des Einbaus gibts wie immer in der Galerie !
Es gibt mal wieder neues aus der Männerspielzeug-Ecke (kommt in letzter Zeit häufiger vor *g*).
Da ich eigentlich schon von Anfang an immer so ein kleines schnelles und lautes Spielzeug selber zusammen bauen wollte, kam ich um ein aktuelles Angebot beim Conrad nicht rum. Die Rede ist vom Ansmann Hogzilla Monstertruck im 1:8 Format, den ich heute in Empfang nehmen durfte :)
Das Kit (Bausatz) kommt komplett mit allen Teilen des Chassis. Nicht mitgeleifert werden die Servos, der Motor und die RC Anlage. Beim ersten hinkucken schon mal ne Menge Einzelteile. Dies sind allerdings alle fein säuberlich eingetütet, so das (hoffentlich) größere Suchaktionen ausbleiben werden.
Der erste Blick in die Bedienungs / Bauanleitung macht einen übersichtlichen Eindruck und vermittelt unweigerlich die Zuversicht, dass man, wenn man nicht gerade zwei linke und eingegipste Hände hat, das Kind schon schaukeln wird ;)
Der Preisklasse (Das Kit hat im aktuellen Angebot gerade mal 99€ gekostet) entsprechend, handelt es sich hierbei natürlich um ein absolutes Einsteigermodell. Dem entsprechend rechne ich bereits die ersten Problemchen und Defekten am Modell. Ich hoffe, dass mir potentielle Schwachstellen schon beim Aufbau auffallen werden. Diese gilt es dann natürlich gleich auszubessern (habe ja schließlich den ganzen Winter Zeit). Abgesehen davon, dürfen die Flitzer ruhig ab und an mal kaputt gehen. Zimperlich ran genommen werden sie ja schließlich auch nicht :roll:
Alles in Allem freu ich mich auf´s Zusammenbauen und auf die erste Fahrt mit dem kleinen Monster. Ich berichte wieder wenn der Bauprozess etwas fortgeschritten ist. So wie ich mich kenne, kann ichs eh nicht lassen und setz mich dieses Wochenende direkt drann ;)
Zum Schluss noch ein paar Fakten zum Hogzilla
- 3 mm Alu-Chassis
- Maßstab: 1:8
- Gewicht: 4100 g
- Antrieb: 4WD mit Kardanwelle
- Radstand: 360 mm
- Bodenfreiheit: 45 mm
- Abmessungen: (L x B x H) 530 x 410 x 365 mm
- Einstellbarer Sturz / Spur / Nachlauf
- Permanenter Kardanantrieb
- Gehärtete Antriebswellen
- Chassisversteifung hinten
- Stahlhauptzahnrad
- Belüftete und einstellbare Scheibenbremsen
- C Hubs und Alu-Lenkhebel
- Alu-Querlenkerhalter
- 1:5 Alu-Öldruckstoßdämpfer
- Lackierte und dekorierte Karosserie.
So far, schönes Wochenende !

Bei dem schoenen Wetter konnte ich einfach nicht widerstehen und habe mir wieder mal eine Kawasaki KFX 700 ausgeliehen. Hat gut Dampf, allerdings wirds in den Kurven recht schnell etwas kippelig. Mit ein wenig Übung geht das jedoch nu auch recht gut. Immerhin schon 300 km auf der Uhr heute; )
Schöner Urlaubsausklang finde ich!
Vor geraumer Zeit habe ich mir mal wieder ein kleines Männerspielzeug gegönnt. Getreu dem Motto: Hauptsache laut und schnell :) Die Rede ist von einem Modell Auto (Buggy) im Maßstab 1:8 mit verbrenner Motor. Der Kyosho Inferno MP7.5 Sports 3. Das kleine Biest schafft es bis zu einer Spitzengeschwindigkeit von 70 km/h. Ich habe mich für die RTR Version (RTR = Ready to run) entschieden, da sich meine Erfahrungen im Modellsport bisher doch sehr in Grenzen hielten.
Die ersten Probleme ließen jedoch nicht lange auf sich warten. Den Vergaser in Hinsicht auf Treibstoff / Luftgemisch und die Leerlaufdrehzahl richtig einzustellen bedarf schon einiges an Fingerspitzengefühl. Für die Einlauffase gilt ohnehin: Das Gemisch eher zu Fett (Mehr Treibstoff, weniger Luft) einzustellen als zu Mager. Damit ist gewährleistet, dass der neue Motor ausreichend Schmierung erhält. Dies ist wichtig, da der Abrieb im Inneren des Motors am Anfang noch relativ hoch ist. Da diese Motoren nicht etwa über einen gesonderten Öltank verfügen (dafür wäre auch überhaupt kein Platz) erfolgt die Schmierung mit Hilfe des Treibstoffs.
Der Treibstoff für diese Modellsport Motoren besteht zu einem gewissen Prozentsatz aus Nitro (15%,25% und 30% sind die gängisten Varianten), diversen Ölen, Duftstoffen und noch so manch anderen chemischen Substanzen. Je höher der Nitroanteil, desto mehr Leistung bei der Verbrennung. Jedoch wie immer auch mehr Abnutzung und dadurch eventuell kürzere Lebenserwartung des Motors.
Gerade die Einlaufphase hinter mich gebracht, machte der Lenkservo des Kyosho schlapp. Nach genauerem hinsehen musste ich feststellen, dass dieser nur über ein Kunststoffgetriebe verfügte, welches es wohl bei einem heftigeren Schlag auf die Lenkung ins Nirvana befördert hat. Abhilfe schaffte hier ein neuer Servo mit Metallgetriebe aus dem Hause Graupner. Das Werksseitig aus Kunststfoff bestehende Hauptzahnrad der Antriebsmechanik musste ich kurz darauf auch gegen eines aus Metall austauschen.
Ein paar weitere kleine Modifikationen wie Straßenreifen und etwas festere Öle in den Antriebsdifferenzialen rundeten die Sache für mich ab und ich bin mittlerweile sehr zufrieden mit dem kleinen Flitzer. Alles in allem ein gutes Auto mit kleinen Schwächen. Bei einem Preis von 300 € jedoch akzeptabel. Die Anschaffungskosten relativierten sich jeodch auch schnell wieder mit den oben genannten Ausbesserungen. Weitere Bilder des Buggys findet Ihr in meiner Galerie.
Jeder Besitzer eines motorisierten Gefährts wird ein Lied davon singen können. Der Benzinpreis, der ja (so sagt man) an den Ölpreis gekoppelt ist, unterliegt teils starken Schwankungen.
Erst heute wieder, gegen 08:30 Uhr morgens, bietet die Blaue Lagune (Name von der Redaktion geändert), den Liter Super für 1,33€ an. Zu heutigen Verhältnissen günstig will man meinen. Jedoch, der Tank noch viertel voll und bei miesem Wetter möchte man morgens nur ungerne aus dem Auto. “Ich tank´ heut Abend” denk ich mir und fahre dran vorbei. Tja, besagter Abend bricht an, die Uhr spricht 18:30 Uhr, feilbietet die Lagune den gleichen Sprit (AdV: so vermutet man, vielleicht wurde der Sprit in der Zwischenzeit auch gegen die neueste Entdeckung der Atomwissenschaft ausgetauscht) für satte 1,41 €.
Also 8 cent mehr, als noch vor 10 Stunden. Der Spass hat mich bei 44 getankten Litern also immerhin 3,52 € mehr gekostet als er mich noch am morgen gekostet hätte.
Mich würde interessieren, was sich heute zwischen 08:30 Uhr und 18:30 Uhr denn so tragisches ereignet hat, dass den armen Ölmarkt wieder derart verwirrt hat, um meinen Sprit innerhalb dieses Zeitraums 8cent teurer zu machen. Ich vermute mal: Nix – will sagen, Willkür… aber ich verkneife es mir.. ups. Naja: Willkür und kein Ende in Sicht. Schade.
